









Zu einer groß angelegten Übung am Taubenstein im Spitzing-Gebiet hatte der Ausbildungsleiter der Bergwacht Schliersee, Klaus Gruber, geladen.
Die Einsatzkräfte aus Schliersee und München wurden an vier Stationen fortgebildet.
An der ersten Station musste eine vermeintlich schwer verletzte Person im Steilgelände unter Aufsicht unseres Bereitschaftsarztes Dr. Stephan Mulzer versorgt und anschließend mit der Gebirgstrage abtransportiert werden.
Gleich nebenan, an der Station zwei, ging es klettertechnisch weiter.
Unter Aufsicht unseres Ausbilders Sebastian Weidenthaler mussten die Einsatzkräfte eine steile Felsrinne erklettern, und es wurde die Fixseilraupe gezeigt.
So kamen die Bergwachtlerinnen und Bergwachtler zur Station drei.
Hier wartete Thomas Penzberger und ließ sich einige medizinische Fragen beantworten, außerdem wurden einige medizinische Fallbeispiele abgearbeitet. Zudem wurde in das neue EKG-Gerät eingeführt.
Dann ging es hinauf zum Gipfel. Dort wartete Klaus Gruber mit der Bohrmaschine und zeigte wie man Sicherungshacken in den Fels bohrt.
An diesen musste von den Einsatzkräften der sogenannte Luggizug aufgebaut werden.
Zum Abschluss durfte noch jeder selbständig abseilen .
Nach ca. vier Stunden hatte sich jeder der Teilnehmer auch eine Brotzeit verdient. Hierzu gings ins Taubensteinhaus und dann zu Fuß zum Spitzing.
Bedanken möchte sich die Bergwacht Schliersee wieder einmal bei den Alpenbahnen für die Unterstützung durch die Taubenstein-Seilbahn.
Die Bergwacht Schliersee sucht dringend Frauen und Männer ab dem 16. Lebensjahr, die die Ausbildung zur Bergwachtfrau oder -mann machen wollen.
Infos gibt es unter ausbildung@bergwacht-schliersee.org oder auch unter info@bergwacht-schliersee.org